ProfitMilling

ProfitMilling® bietet 75 % Reduzierung der Zykluszeit und 500 % höhere Werkzeugstandzeit

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Bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung mit den patentierten ESPRIT ProfitMilling® Schruppzyklen für 2,5, 3, 4 und 5 Achsen können die Bearbeitungszeiten drastisch reduziert werden, während gleichzeitig die Lebensdauer der Werkzeuge deutlich verlängert wird.

Die ProfitMilling-Strategie kombiniert für eine hohe Geschwindigkeit optimierte Werkzeugwege, die Spanverdünnung mit kleinen radialen Eingriffen und eine volle Schnitttiefe mit dynamisch optimierten Vorschüben und gewährleistet so während des ganzen Bearbeitungsprozesses eine einheitliche Spantiefe und einen minimalen Werkzeugdruck. Dies führt zu einer höheren Produktivität und geringeren Betriebskosten.

Im Vergleich mit der traditionellen Bearbeitung bietet das ProfitMilling die folgenden Vorteile:

  • Verkürzung der Zykluszeit um 75 %
  • Verlängerung der Werkzeuglebensdauer um 500 %

Vorteile von ProfitMilling

Das ProfitMilling ist ein universeller Hochgeschwindigkeitszyklus für das Schruppen mit 2–5 Achsen. Es sind keine zusätzlichen Investitionen in Spezialwerkzeuge, Aufnahmevorrichtungen, Spindeln oder Maschinen erforderlich. Dieser speziell entwickelte Zyklus verringert die Belastung der CNC-Maschinen, Steuerungen und Spindeln und eignet sich daher auch für Maschinen in Leichtbauweise. Das ProfitMilling hat sich bei den meisten Materialien außerordentlich gut bewährt, besonders vorteilhaft ist es jedoch bei harten und stabilen Materialien wie Inconel und Titan. Die Kombination aus optimierten Werkzeugwegen, Bearbeitung bei voller Tiefe und kleinem radialen Eingriff führt zu einer höheren Bearbeitungsleistung und kürzeren Bearbeitungszeiten. Außerdem wird bei dieser Technik die Wärme vorwiegend an die Späne abgeleitet und nicht an das Werkzeug und das Werkstück. Dieses Verhalten verlängert die Werkzeuglebensdauer, da der Bearbeitungsbereich kühler bleibt.

  • Hochgeschwindigkeitsbearbeitung beim Schruppen mit 2,5, 3, 4 und 5 Achsen

  • Höhere Produktivität auch bei Werkzeugmaschinen in leichter und mittlerer Bauweise

  • Hervorragend für die meisten Materialien geeignet

  • Niedrigere Temperaturen sorgen für eine längere Werkzeuglebensdauer und eine bessere Qualität der bearbeiteten Flächen

  • Verkürzung der Zykluszeit um 75 %
  • Verlängerung der Werkzeuglebensdauer um 500 %

Funktionsweise

Beim ProfitMilling kommt eine patentierte Methode für die Zyklusoptimierung zum Einsatz, die für eine einheitliche Spantiefe und einen geringeren Werkzeugdruck sorgt. Auf diese Weise lassen sich beeindruckende Verbesserungen bei der Bearbeitungszeit und bei der Werkzeuglebensdauer erzielen. Dank des für eine hohe Geschwindigkeit optimierten Werkzeugwegs sind weniger starke Maschinenbeschleunigungen und abrupte Richtungswechsel erforderlich, die sich negativ auf die Spantiefe und den Werkzeugdruck auswirken würden. Mit einer Technik für die Spanverdünnung wird das Werkstück bei voller axialer Tiefe und reduzierter radialer Breite bearbeitet, wodurch wesentlich höhere Vorschubraten ermöglicht werden. Damit die programmierte Spantiefe während der gesamten Bearbeitung beibehalten werden kann, wird der tatsächliche Vorschub beim ProfitMilling dynamisch an Abweichungen der Geometrie und des Werkzeugwegs angepasst. Versetzte, spiralförmige und trochoidale Bewegungen sorgen dafür, dass die Maschine weniger stark beschleunigt oder verlangsamt werden muss. Dies erhöht die Geschwindigkeit insgesamt, sodass der programmierte Vorschub einfacher beibehalten werden kann und insgesamt höhere Materialabtragsraten erzielt werden.

  • Für eine hohe Geschwindigkeit optimierte Werk zeugwege

  • Spanverdünnung mit kleinem radialen Eingriff und voller Schnitttiefe

  • Dynamischer Vorschub zur Berücksichtigung von Abweichungen bei Geometrie und Werkzeugweg

  • Öffnen von Kavitäten durch Spiralbearbeitung für einen einfachen Abtransport der Späne

  • Trochoidale Bewegungen zum Öffnen von Kanälen und Nuten

  • Versatz der Teilebegrenzung beim Bearbeiten von „offenen“ Bereichen

  • Umgekehrte Bearbeitung von unten nach oben beim Taschenfräsen und beim Schruppen/Restschruppen

     

Herkömmliches Schruppen

Die Bearbeitung dauert länger, da die Maschinen mit relativ geringer Geschwindigkeit arbeiten müssen, um Unterschiede bei der Spantiefe und der Beschleunigung zu berücksichtigen, die beim herkömmlichen Schruppen üblich sind.

  1. Spitze Ecken führen zu einem hohen Werkzeugdruck, einer starken Beschleunigung und ruckartigen Bewegungen.
  2. Das Nutenfräsen mit voller Breite überlastet das Werkzeug.
  3. Ein Werkzeugeingriff mit großen, variierenden Winkeln vergrößert die Spantiefe.
  4. Ein konstanter Vorschub auf der Mittellinie führt zu unterschiedlichen Spantiefen.
  5. Mehrere inkrementale Zustelltiefen verlängern die Bearbeitungszeiten.

 

Schruppen mit ProfitMilling

Bei diesem Hochgeschwindigkeitszyklus kann das Werkzeug wesentlich tiefer und schneller schruppen. Dies führt zu kürzeren Bearbeitungszeiten und einer längeren Werkzeuglebensdauer

 

  1. Gleichmäßige Werkzeugwege mit glatten Übergängen
  2. Trochoidales Nutenfräsen sorgt für eine konstante Spantiefe
  3. Optimierte Eckenbearbeitung verhindert Werkzeugstörungen und gewährleistet einen konstanten Werkzeugeingriffswinkel
  4. Dynamisch optimierter Vorschub während der Bearbeitung
  5. Optimierte Übergangsbewegungen mit einer kleinen Anhebung in Z, um ein Schleifen des Werkzeugs zu vermeiden
  6. Bearbeitung auf voller Tiefe reduziert oder vermeidet mehrere Bearbeitungsgänge auf inkrementalen Zustelltiefen
  7. Full-depth cuts reduce multiple incremental depth passes
  8. Dynamically optimized feed rate during the cut​

ProfitMilling White Paper

Read our ProfitMilling white paper for details on the new technology's benefits for manufacturers, and to learn why ProfitMilling is more effective than traditional pocketing.

Verwenden von ProfitMilling

  • Die vom Hersteller empfohlenen Werte für Vorschub, Drehzahl und Schnittgeschwindigkeit (mm oder Zoll pro Zahn) lassen sich verdoppeln oder verdreifachen. Die Geschwindigkeit kann an den Werkzeugverschleiß und an bestimmte Leistungsanforderungen angepasst werden

  • Für Stahl, Titan und andere Hartmetalle wird ein radialer Eingriffswinkel von 27–37 % empfohlen. Für weichere Materialien sollte der radiale Eingriffswinkel etwas kleiner als 90 % sein. Die meisten Teile können auf einer Tiefe geschnitten werden, die dem Zweifachen des Werkzeugdurchmessers entspricht

  • Nach Möglichkeit sollten Werkzeuge mit einer hohen Schneidenanzahl verwendet werden. Im Allgemeinen wird von einer Kühlung abgeraten, da sie den Temperaturschock an der Schneidkante erhöhen kann. Beim ProfitMilling-Werkzeugweg wird der Großteil der erzeugten Wärme auf die Späne, also vom Werkstück und Werkzeug weg geleitet. Druckluft kann den Abtransport der Späne unterstützen

  • Überprüfen Sie die Einstellungen der Maschinensteuerung. Die Einstellung für die Kollisions- oder Eckenkontrolle der Geometrie kann sich negativ auf die Bearbeitungszeiten auswirken. Stellen Sie sicher, dass die programmierten Vorschubraten erzielt werden.

Zugehörige Videos

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